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Die Kultur des Weines in Kalabrien 2018-01-03T20:38:18+00:00

Wahrscheinlich brachten die Pelasger, die Frühgriechen, die Weinkultur nach Kalabrien. Das zentral­westliche Kalabrien wurde Enotria oder das Land des Weines genannt, eben weil die Enotri von den Pelasger stammten.
Mit der Ankunft der Kolonen Achaier und Chalkidiken verwandelte sich das aktuelle kalabresische Küstengebiet durch den Anbau von grenzenlosen Weinhängen, die Wein für den Export lieferten.
Der Wein von Sybaris kam über die Stadt Mileto nach Kleinasien ins persische Kaiserreich. Der Wein aus den Städten der Magna Grecia wurde in Anforen transportiert (Archäologen nennen diese Typologie MSG). Man nimmt an, dass hauptsächlich Strohwein aus schwarzen Trauben produziert wurde.
Dann kamen in das zertörte Sybaris Kolonen aus Thessalien, die weiße Traubensorten mit aüßerst haarigenBlättern (botanisch: „aminee lanate“) einführten. Man glaubt, dass aus diesen Weinstauden die „Coda di Volpe“ (auch in Campagnie anwesend) und die „Guardavalle“ entstanden.
In der Locri de waren unzählige Mühlsteine und Kelterwannen (aus Stein gehauen) zu finden, daher soll die Weinproduktion, vor allem Dessertweine, sehr hoch gewesen sein.
Eine oberflächliche Studie in der ganzen Provinz von Reggio Calabria zeigt rund 200 authochtone Weinstöcke, aber detaillierte Recherchen könnten bis über 500 davon belegen.